Kommunikation

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Kommunikation auf allen Kanälen

Das Projekt gedieh. Die Koskosfasern erwiesen sich als tauglich für den Einsatz in der Automobil- produktion. Die Gemeinde auf der Amazonas-Insel Marajó wurde von anderen Dorfgemeinden besucht, die wissen wollten, ob auch sie an dem aus unserere Sicht kärglichen, aus deren Sicht märchenhaften Reichtum teilhaben konnten.

Nach der ersten Jorunalistenreise folgten weitere, im Abstand von ca. 18 Monaten. Darüber hinaus wurde das Projekt in der internen Kommunikation ausführlich dargestellt. Dass im Umweltbericht präsentiert wurde, wird nicht überraschen. Auch für den Geschäftsbericht war es geeignet. Anzeigen erschienen. Kongresse wurden zusammen mit den Pprojektpartnern "Amazon Paper" und "Bolsa Amazonia" veranstaltet. Kurz: Alle Kommunikationsmittel von Daimler informierten darüber. Allerdings immer sehr zurückhaltend: Keineswegs starke Worte, sondern stets informativ und dezent.

Vorbereitung auf das zehnjährige "Jubiläum"

Nach zehn Jahren gab es kaum noch Berichtenswertes: Die Produktion lief gut. Das Projekt war ausweitet worden und produzierte aus den Kokosnüssen Kokosrapseln und viele weitere Produkte, dank der Initialzündung von Daimler. Aber nun kam das zehnjährige "Jubiläum". Was tun?

Hier kommt die kleine Renata ins Spiel. Auf den großen Bild oben ist Renata 1992 zu sehen. Wir begannen die Medien zu fragen: Zehn Jahre nach dem Umweltgipfel in Rio - was ist den Menschen seither widerfahren? Niemand wußte eine Antwort. Wir boten an, dieses Mädchen, ein Kind der "Rio"-Zeit, die mittlerweile zwölf Jahre alt sein mußte, zu fragen. Es lebte zusammen mit ca. 30 anderen Familien auf der größten Flussinsel der Welt, Marajó, nahe dem Örtchen Praia Grande.

Damit war das Projekt wieder ein Thema für die Medien. Und gern wurde die zehnjährige Geschichte von POEMA wieder erzählt. Daimler schloß sich natürlich an...

Weiterlesen - 2002: 10 Jahre POEMA-Projekt


Bild ganz oben: Das s/w-Bild oben zeigt den damaligen Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftspolitik von Daimler, Matthias Kleinert mit den jungen Mädchen Renata auf dem Arm.

Bild links: Renata zehn Jahre später

Bild rechts: Die Familie von Renata lebt immer noch auf der Insel Marajó. Sie ist vergleichsweise wohlhabend geworden, was man am Radio und am Fernseh-Apparat erkennen kann.